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        <author>
            <name>Alexander Merz</name>
                    </author>
    
        <published>2010-09-01T22:36:09Z</published>
        <updated>2010-09-02T11:02:09Z</updated>
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        <title type="html">Honoré de Lavater</title>
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                <p>
Mit 16 beschließt kein künstlerisch involvierter Jugendlicher Werbetexter, Gebrauchsgrafiker oder schnöder Produktdesigner zu werden. Die Seele fühlt sich berufen zum Zeichner, Dichter und Bildhauer. So schreibt sich unser Eleve an der Kunsthochschule ein und schon hier wird die Kunst zur Hausaufgabe und Seminarprojekt, zum Ausdruck der benoteten Leistungs- statt bohemehaften Leidensfähigkeit. Und ist das Studium vorbei, kündigen auch die einstigen elterlichen Mäzene die Freundschaft auf und unser längst innerlich verhärtetes Sensiblchen muss von der Welt der Kunst in die Welt der Kreativen. Jagt von Praktikum zu Praktikum in steter Hoffnung auf eine bezahlte Tätigkeit. Der Mut des jugendlichen Leichtsinn, die hoffnungsvolle Suche nach der Kunst weicht vor der Feigheit der Unterordnung, die Suche nach der künstlerischem Antwort weicht zurück vor  dem kreativ grell schreienden Werbeplakat. Der Lebenslauf vernichtet das Werksverzeichnis.
</p>
<p>
Vollkommen überraschend kam es nicht. Ich spürte ich bereits in den letzten Tagen, dass es langsam wieder soweit sein müsste. Und tatsächlich, ich greife hinein und unter den losen Prospekten ertasten die Fingerkuppe etwas Massives. Ich zog den Stapel Papier heraus und entblätterte ihn von den umwallenden Werbeblättchen. Und ich hielt den neuen Ikea-Katalog in meinen Händen. Ich schwinge mich die zwei Treppen zu meiner Wohnung hoch, lasse die Tasche falle, und noch während ich die Jacke ausziehe, aber die Schuhe noch anhabe, schlage ich ihn an einer zufälligen Stelle auf. Ich betrachte, lese und betrachte wieder. Und ich bin gebannt und mag es zuerst nicht für möglich zu halten.
Irgendwo muss in diesem großen Apparat jemand eine Idee gehabt haben. Und dann hatte sie oder er nicht nur den Mut diese Idee auch umsetzen zu wollen, sondern auch genug Geschick gehabt haben, sie unauffällige durch die Instanzen zu bringen. Es gibt auch die Möglichkeit, dass es ein gezielter Schachzug war, aber zum einen würde dies der Sache die Romantik nehmen. Zum anderen  ist die Sache zu unauffällig, nur dem kritischem Betrachter zugänglich, schlicht das ganze Gegenteil dessen, was Kreative erreichen wollen, wenn sie zum Mittel der Selbstironie greifen. Neugierig? Das Werk findet sich auf Seite 233.
</p>
<img src="http://www.alexander-merz.com/blog/uploads/Diverses/ikea.png" align="right">
<p>
Auf dem ersten Blick sieht es recht belanglos aus. Drei Minibüro-Kombinationen, je mit Schreibtisch, Stuhl und Regal, je unterschiedliche Preisschienen. Aber spätestens die Textüberschriften verraten den subversiven Kontext.
</p>
<p>
„Mehr Platz zum Dichten und Denken“ - das ist das billigste Angebot, Tisch und Schreibtisch aus unlackiertem Holz. Wer soll daran Platz nehmen? Wir sehen den wollbärtigen Philosophiestudenten vor uns, oder den unentdeckten Literaten. Das unbehandelte Holz erinnert sie an ihr rauhes Leben, an die ungnädige Gesellschaft, es ist das Gegenstück zum glatten, polierten Mainstreams. Und zugleich bildet diese Kombination jenen Ikea-Kunden ab, der sich Ikea gerade so leisten kann, weil die Eltern doch einmal gnädig sind und das Kind sich weigert jene praktischen Fliesentische aus dem billigen Einrichtungshaus zu akzeptieren.
</p>
<p>
Zentrales Element der zweiten Kombination ist die Schublade: „Mehr Schubladen an Ort und Stelle“. Ja, wie sehen wir gerade hier den kleinen, provinziellen Spießbürger vor uns! Den Sachbearbeiter und den Angestellten, die an ihrem Schreibtisch in den Versicherungsunternehmen und Verwaltungen die Welt in ihre Vorschriften einpassen. Nein, Eiche rustikal war früher, gerade der Kleinbürger versucht sich zu tarnen und entlarvt sich gerade durch seine Tarnung. Gerade die kleinprovenzielle Frau erkennen sie an ihren kurzen Haaren mit ihren bunten, peppigen Strähnchen.  Sie betrachtet sich als Punk und jung, als unspiessig und teilt doch jeden in ihre Schubladen ein. Die Buntheit der Schubladen sind auch nur neckisches Zierelement in dieser Tarnung. Dass ihr Rollcontainer keine Bücher aufnehmen kann, stört sie nicht, und die Rollen erlaubt es ihre Schubladen mit zunehmen, wohin immer es sie auch verschlagen mag.
</p>
<p>
Und schließlich der Kreative: „Mehr Stauraum für gute Ideen“. Ja, Ideen müssen verstaut werden! Denn irgendwann wird der Kreative genug Geld verdient haben und kündigen können. Und dann, dann! Dann wird er mit seinen Ideen Kunst schaffen. Bis dahin braucht er diese schwarz-weiße Kombination. Das weiße Regal mit seinen darin gelagerten Ideen, jener seelige Ort des höheren Strebens, die ständige Erinnerung an den inneren Künstler. Der Tisch hingegen, mit seiner schwarzen Tischplatte mahnt an die dunkle Seite des Lebens - das Brot, das Geld, die Arbeit des Kreativen zum Zwecke der Verführung und der Kostenoptimierung. Und das es sich um die teuerste Kombination handelt versteht sich beim Kreativen von selbst, schließlich muss er sich im Materiellen vom Pöbel abheben, wenn er es schon nicht geistig schafft.
</p>
<p>
Bewundern wir an dieser Stelle jenem unbekannten Künstler, der die Idee hatte, die Idee durchbrachte, die Texte entwarf, die richtigen Möbel heraussuchte und kombinierte, schließlich diese Kombinationen fotografieren lies und vielleicht verhinderte, dass im letzten Moment das Layout umgestellt wurde. 
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            <name>Alexander Merz</name>
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        <published>2010-08-30T14:16:19Z</published>
        <updated>2010-08-30T14:16:19Z</updated>
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        <title type="html">Und die Piraten?</title>
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                <p>
In der Google-Zentrale wird sicherlich gefeiert. Google Streetview ist erfolgreich erfolgreich aus dem Mediemrummel heraus. Mit einem Schlag Ruhe und bis zum Beginn der neuen Sitzungswochen des Bundestages Mitte September dürften auch jegliche Ansinnen an ein Lex Google vergessen sein.
</p>
<p>
All der Lärm um Streetview mag ein Resultat des Sommerlochs gewesen sein, eine Profilierungschance für Politiker und eine Gelegenheit der Verlage, Google an sich zu attackieren und dabei einmal auf der guten Seite zu stehen. Die Diskussion war von vornherein geführt wurden mit dem Schüren von Ängsten und mit viel Unwissenheit, was Streetview eigentlich ist.
</p>
<p>
Unabhängig von ihrer Ursache und der Art sowie Weise dieser Diskussion - Sie durchdrang die Bevölkerung deutlich mehr als jede Debatte über ein „Internet“-Thema bisher. Internetsperren waren und sind ein abstraktes Thema, ein theoretisches Problem. Die auffälligen Streetview-Fahrzeuge hingegen waren zu sehen, zu greifen. Und sie fotografierten auch die Fassaden der Häuser, deren Bewohner dass Internet nicht benutzen. Und ohne Internet erfahren auch genau diese nicht, was Streetview eigentlich real ist.
</p>
<p>
Und das führt zum merkwürdigsten Punkt in dieser ganzen Debatte: Wo war eigentlich die Gegenaufklärung? Es gab tatsächlich eine breite Front in den Zeitungen und im TV gegen Streetview. Contrastimmen gab es dort nur vereinzelt. Diese beziehungsweise neutrale Analysen fanden sich aber zumeist in Online-Medien und privaten Webseiten. Nur diese erreichen eben den Rentner aus Wersten nicht.
</p>
<p>
Der eine oder andere mag jetzt verschwörerisch behaupten: Pro-Stimmen hätten doch keine Chance gehabt, wenn die „etablierten“ Medien bereits in Stellung gegen Streetview gegangen sind. Und die Chefredakteure hätten gegenteilige Meinungen einfach unterdrückt - Wenn jemand eine halbwegs neutrale Position zu Streetview hätte formulieren können, dann wäre dies wohl die Piratenpartei gewesen. Nur: Von der Piratenpartei gibt es zu Google Streetview <a href="http://web.piratenpartei.de/navigation/presse/pressemitteilungen/2010">keine Pressemeldung</a>, niemand von der Piratenpartei drängt vor die Kameras.
</p>
<p>
Da findet auf dem ureigensten Territorium der Piratenpartei eine Debatte statt und ausgerechnet die Partei der Internetversteher <a href="http://web.piratenpartei.de/search/node/Streetview ">drückt sich</a>. Es ist nicht so, dass in der Partei niemand eine Meinung dazu hatte, in den privaten Blogs von Mitglieder gab es eine Reihe durchaus kritisch-ausgewogener Kommentare. Damit erreicht aber die Partei kein Wähler. Stattdessen wurde im kleinen Kreis LiquidFeedback gefeiert: <a href="http://web.piratenpartei.de/node/1175/46797">„Mit Liquid Democracy haben wir etwas verdammt Großes vor, das[sic] die Gesellschaft verändern könnte.“</a> Das mag für die Piraten furchtbar wichtig sein, für Wähler spielt es aber keine Rolle, wie die Position einer Partei zustande kommt, sondern dass es überhaupt eine gibt und sie auch kommuniziert wird. 
</p> 
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        <published>2009-09-10T16:15:52Z</published>
        <updated>2009-09-10T16:19:23Z</updated>
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        <published>2009-07-23T13:15:21Z</published>
        <updated>2009-07-23T13:26:29Z</updated>
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                ..behaupten ausserdem, das Chemnitzer Umland soll im Laufe der nächsten 50 Jahre an das Post-, Eisenbahn-, Strassen- und Telefonnetz angebunden werden. Mehrere Pferdefuhrwerk-Unternehmer, Großbauern und Taubenzüchter haben bereits mit militanten Protesten gedroht.

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<br />
(<a href="http://www.sachsen-fernsehen.de/default.aspx?ID=1095&showNews=484262">http://www.sachsen-fernsehen.de/default.aspx?ID=1095&showNews=484262</a>) 
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        <published>2009-06-30T20:21:04Z</published>
        <updated>2009-06-30T20:29:44Z</updated>
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                <p>
So hoch ist das Budget der NASA 2009. Sie können Raumschiffe und Satelliten ins All schiessen. Demnächst sollen sogar die ersten Menschen auf dem Mars spazieren gehen. Wir sollten allerdings hoffen, dass ihnen die NASA keine Karten mit gibt, die noch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Schiaparelli">Schiaparelli</a> persönlich stammen.
</p>
<p>
<a href='http://www.alexander-merz.com/blog/uploads/nasa_kmst.png'><!-- s9ymdb:21 --><img class="serendipity_image_left" width="110" height="88" src="http://www.alexander-merz.com/blog/uploads/nasa_kmst.serendipityThumb.png" alt="" /></a>
</p>
(<a href="https://wist.echo.nasa.gov/wist-bin/api/ims.cgi?mode=MAINSRCH&JS=1">https://wist.echo.nasa.gov/wist-bin/api/ims.cgi?mode=MAINSRCH&JS=1</a>)

 
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            <name>Alexander Merz</name>
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        <published>2009-06-22T00:09:19Z</published>
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                Wenn in einer beliebigen Gerichtsshow auf Sat 1 ein Täter mit Hilfe einer "Internet-Community" überführt werden kann, dann ist es immer Lokalisten.de. Wenn eine Tat durch eine "Internet-Community" verabredet/verursacht wurde, ist es nur eine "Internet-Community". 
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        <title type="html">Ich wars</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Wer sich gewundert hat, warum beim Golem.de-Artikel "<a href="http://www.golem.de/0904/66619.html">Netzausfall bei T-Mobile</a>" ständig Kommentare verschwanden und eine rege Völkerwanderung in Richtung Trollwiese stattfand, darf mit dem Finger auf mich zeigen.
</p>
<p>
Das war das erste Mal, dass ich mir gewünscht habe, wir könnten bei Golem Kommentare <strong>vorab</strong> moderieren. Die Kommentare sind in solchen Fällen eine äusserst wichtige Quelle - einerseits zeigen sie schnell, ob wirklich ganz Deutschland betroffen ist, andererseits wann der Netzausfall tatsächlich wieder behoben ist, und vorallem wo. So vermeidet man frustrierende Update-Meldungen, die zwar erzählen, dass Problem sei behoben, während das eigene Handy immer noch fröhlich mit "Kein Netzzugriff" vor sich herblinkt.
</p>
<p>
Gerade bei dieser Sache hat es sich gezeigt, dass der Wiederanlauf des Netzes regional sehr verschieden anlief, in Berlin zum Beispiel war Kreuzberg wieder eher am Netz als Friedrichshain. Die Kommentare zum Artikel erlaubten da einen halbwegs vernünftigen Überblick - wenn da der ganze Müll nicht dazwischen gewesen wäre. Gut 90 Minuten habe ich fast nicht anderes gemacht als Kommentare zu lesen, zu löschen und zu verschieben, um die Kommentarfunktion halbwegs als Informationsquelle nutzbar zu halten.
</p>
 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://www.alexander-merz.com/blog/archives/35-Will-ich-eine-Antwort.html" rel="alternate" title="Will ich eine Antwort?" />
        <author>
            <name>Alexander Merz</name>
                    </author>
    
        <published>2009-03-09T21:39:14Z</published>
        <updated>2009-03-09T22:01:15Z</updated>
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        <title type="html">Will ich eine Antwort?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Wolfram Alpha, neuer Hype, um die semantische Suche im Web.

<blockquote>
[A] computer might be able to answer questions with concrete answers, such as, "How far will the Earth be from the Sun tomorrow?", a question Google completely fails to answer.
</blockquote>
(<a href="http://gawker.com/5166494/the-humans-who-will-kill-the-google-machine">The Humans Who Will Kill the Google Machine, Valleywag</a>)
</p>

<p>
Wolfram Alpha will Fragen beantworten - keine Dokumente finden wie Google&Co es tun. Nur: Will ich das?
Nehmen wir an, das Ding ist tatsächlich so gut und liefert mir die Antwort. Nur woher weiß ich, ob die Antwort korrekt ist? Das ist der Vorteil der dokumentenzentrierten Suche klassischer Suchmaschinen. Ich kann über den tatsächlichen Kontext einer Information entscheiden.
</p>

<p>
Entscheidend an der semantischen Suche ist nicht unbedingt der Algorithmus an sich. Vielmehr die Vermittlung wie glaubwürdig das Ergebnis ist.
</p> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://www.alexander-merz.com/blog/archives/34-Zerstreuung.html" rel="alternate" title="Zerstreuung" />
        <author>
            <name>Alexander Merz</name>
                    </author>
    
        <published>2009-02-17T18:26:50Z</published>
        <updated>2009-02-17T18:31:00Z</updated>
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        <title type="html">Zerstreuung</title>
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<p>
Nach dem ich das nun geschafft habe...
</p>
 <br /><a href="http://www.alexander-merz.com/blog/archives/34-Zerstreuung.html#extended">"Zerstreuung" vollständig lesen</a>
            </div>
        </content>
        
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    <entry>
        <link href="http://www.alexander-merz.com/blog/archives/33-nerv.html" rel="alternate" title="*nerv*" />
        <author>
            <name>Alexander Merz</name>
                    </author>
    
        <published>2009-02-17T14:08:28Z</published>
        <updated>2009-02-17T14:18:48Z</updated>
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        <title type="html">*nerv*</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Die Aufgabe: Eine mini-kleine Javascript-Klasse mit den Ajax-Methoden diverser populärer Javascript-Bibliotheken (YUI, dojo, Prototype, jQuery) testen.
</p>
<p>
Die Umsetzung: Alle Javascript-Bibliotheken innerhalb einer HTML-Datei geladen. Jede darf den identischen Event-Code verarbeiten.
</p>
<p>
Der Javascript-Fehler: Objekt Blabla.blubb existiert nicht.
</p>
<p>
Der Grund: Prototype macht irgendwelchen Voodoo.
</p>
<p>
Die Lösung: Prototype bekommt eine eigene Datei.
</p>
<p>
Das Resultat: Es läuft.
</p>
<p>
Nebenbei bemerkt: Die YUI-Dokumentation, ihr Umfang und ihre Struktur, kann man gar nicht hoch genug schätzen.
</p> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://www.alexander-merz.com/blog/archives/32-Golem-Leser-Fragen-Ich-Antworte-I.html" rel="alternate" title="Golem-Leser Fragen - Ich Antworte I" />
        <author>
            <name>Alexander Merz</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-30T03:24:12Z</published>
        <updated>2009-01-30T03:27:06Z</updated>
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            <category scheme="http://www.alexander-merz.com/blog/categories/10-Webentwicklung" label="Webentwicklung" term="Webentwicklung" />
    
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        <title type="html">Golem-Leser Fragen - Ich Antworte I</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Ich bin zwar nicht ganz sicher, ob es ein Trollversuch sein sollte, aber
ich beantworte mal <a href="http://forum.golem.de/read.php?30277,1617374,1617374#msg-1617374">die Frage</a>,
die beim Artikel <a href="http://www.golem.de/0901/64913.html">Microsoft gibt Web Sandbox als Open Source frei</a> gestellt wurde:
</p>
<blockquote>
Wäre es nicht sinnvoller eine solche Funktion direkt in die JavaScript Engine einzubauen?
Das wäre doch mal was, womit der IE 8 glänzen könnte und alle anderen müssten mitziehen.
</blockquote>
<p>
Die einfache Antwort: Es handelt sich um eine ganz andere Baustelle. Die Idee hinter Web
Sandbox von Microsoft und das konkurrierende <a href="http://code.google.com/p/google-caja/">Google-Caja</a>
adressiert <i>nicht</i> den Schutz des Betriebssystem, des Dateisystems oder anderer Programme vor bösen Webseiten beziehungsweise Plug-Ins.
Ziel ist die Verhinderung von Cross-Site-Scripting-Attacken über <i>bewusst</i> und <i>freiwillig</i> eingebunden Javascript-Code von Anderen.
</p> <br /><a href="http://www.alexander-merz.com/blog/archives/32-Golem-Leser-Fragen-Ich-Antworte-I.html#extended">"Golem-Leser Fragen - Ich Antworte I" vollständig lesen</a>
            </div>
        </content>
        
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        <link href="http://www.alexander-merz.com/blog/archives/31-Mikrowellen-Erfahrungen.html" rel="alternate" title="Mikrowellen-Erfahrungen" />
        <author>
            <name>Alexander Merz</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-26T09:00:00Z</published>
        <updated>2009-01-26T09:00:00Z</updated>
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        <title type="html">Mikrowellen-Erfahrungen</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                <p>
Vor zwei Jahren steckte ich die Grill-Mikrowelle meiner Eltern in Brand - unfreiwillig. Ich wollte nebenbei ein paar dickere Brotscheiben ein wenig antoasten. Also flott Grill und Zeit eingestellt und wieder ins Nebenzimmer. Ich komme fünf Minuten später in die Küche und sehe, wie Rauch aus der Mikrowelle hervortritt.
</p>
<p>
Halb tastend arbeite ich mich zur Mikrowelle vor. Die Zeit ist längst abgelaufen und die Mikrowelle aus. Mit einer gehörigen Portion Kraft reiße ich die Tür auf. Das Plastik der Tür verschmolz mit dem Gehäuse und zieht Fäden, während ich die Tür weiter öffne. Beißender Rauch quillt mir entgegen. Langsam kann ich die verkohlten Reste der Brotscheiben erkennen.
</p>
<p>
Die Ursache war einfach: statt nur Grill hatte ich am Drehgriff die Kombi aus Mikrowelle und Grill aktiviert. Während der Grill die Scheiben von außen austrocknete, heizte die Mirkowellen das Innere auf. Ein netter Schwellbrand war die Folge.
</p>
<p>
Warum ich das erzähle? Letzten Freitag passierte es erneut. Diesmal allerdings mit meiner eigenen Mikrowelle und einem Brötchen. Das brachte nochmals interessante Erkenntnisse.
</p>
<p>
Aus der damaligen Erfahrung hab ich gelernt. Beim Kauf meiner jetzigen Mikrowelle habe ich wohlweislich auf räumlich von einander getrennte und klar gekennzeichnete Tasten für die Funktionen geachtet.
</p>
<p>
Ich lege das Brötchen hinein, drücke die Grill-Taste, drehe die Zeit auf 3 Minuten. Alles läuft perfekt. Abgesehen davon, dass das Brötchen nach 3 Minuten noch nicht ganz im gewünschten Zustand war. Also noch mal 2 Minuten zu gegeben.
</p>
<p>
Glücklicherweise habe ich die Mikrowelle von meiner Büroecke aus im Blick. Qualm. Ich sprinte zur Mikrowelle und drücke auf Stop. Geistig sah ich mich schon wieder beim Kauf einer neuen Mikrowelle. Aber es war wirklich nur Qualm. Kein geschmolzenes Plastik, das Brötchen hatte nur eine schwarz verkohlte Stelle und sah durchaus noch essbar aus.
</p>
<p>
Ich nehme das Brötchen heraus und lege es auf den Küchentisch. Und faszinierenderweise qualmt es weiter. Die verkohlte Stelle befindet sich um einen kleinen Riß, aus dem der Qualm heraus kommt. Anscheinend glimmt es im Inneren des Brötchens. Vorsorglich lasse ich Wasser in die Spüle und lege das Brötchen ins Wasser. Jetzt qualmt es nicht mehr, aber kleine Luftblässchen blubbern aus dem Riß nach oben. Nach einer Minute wird mir die Sache zu unheimlich, und ich greife zum Brotmesser. Ein Schnitt mitten durch, während ich das Brötchen weiter unter Wasser halte. Überraschung: innen ist das Brötchen komplett schwarz.
</p>
<p>
Die schwarzen Überreste lösen sich auf und bilden ein hübsches Muster im Wasser.
</p>
<p>
Der Fehler diesmal: Beim zweiten Anschalten vergaß ich die Grill-Taste drücken und so lief die Mikrowelle an.
</p>
<p>
So lautet das Fazit: Egal ob Drehschalter oder Taster - eine idiotensicherer Bedienvariante gibt es nicht. Nur die Erkenntnis, das Kombigeräte recht gefährlich sind.
</p> 
            </div>
        </content>
        
    </entry>
    <entry>
        <link href="http://www.alexander-merz.com/blog/archives/30-Perfekt-assimiliert.html" rel="alternate" title="Perfekt assimiliert" />
        <author>
            <name>Alexander Merz</name>
                    </author>
    
        <published>2009-01-23T14:43:04Z</published>
        <updated>2009-01-23T14:46:12Z</updated>
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        <title type="html">Perfekt assimiliert</title>
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                <b>Frage:</b>
<p>
 Woran erkennt man, dass man der perfekt assimilierter Zuzugsberliner ist?
</p>
<b>Antwort:</b>
<p>
Man wird vom türkischen Betreiber seiner lokalen Stammdönerbude für einen Schwaben gehalten.
</p> 
            </div>
        </content>
        
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