Ports of Call gehört zu den Spiele-Klassikern der 90er. Wer immer noch stundenlang Schiffen dabei zuschauen kann, wie sie über die Weltmeere schippern, kann das auf MarineTraffic.com tun.
Das GoogleMaps-Mashup stellt reale Schiffsbewegungen dar. Die Daten dazu liefern die Schiffe selbst: Jedes Schiff ab einer bestimmten Größe muss mittlerweile mit einem GPS-Empfänger ausgerüstet sein, dass regelmäßig Positions- und Geschwindigkeitsdaten per offenen Funk abstrahlt.
Andere Schiffe wissen daher sofort, was da ihren Weg kreuzt und sind nicht mehr so extrem auf die Interpretation des Radars angewiesen. Aber auch an Land sind die Funksignale zu empfangen.
Und genau das machen die Mädels und Jungs der griechischen Universität Aegean. Sie werten die Signale aus und stellen Sie per GoogleMaps dar. Damit die Idee aber tatsächlich auch weltweit funktioniert, reicht eine Empfängerstation nicht aus. Deshalb kann sich jeder, der über die entsprechende Empfangstechnik verfügt selbst die Daten an die Webseite schicken.
Damit aber nicht genug, neben den bekannten GoogleMaps-Ansichten gibt es auch eine Seekarten-Darstellung und für fast jedes Schiff eine Infobox, in einigen Fällen sogar inklusive Bild des Schiffes. Eigentlich fehlt jetzt nur noch der Routenplaner für den nächsten Segeltörn.